Change Management – den Wandel mitgestalten durch Veränderung

Change Management – den Wandel mitgestalten durch Veränderung

Sie möchten wissen, wie Sie mit Change Management gezielt Veränderungsprozesse umsetzen können? Dann ist dieser Blog genau das Richtige für Sie.

Change Management im Wandel der Zeit

„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“ (chinesisches Sprichwort)

Die Welt verändert sich immer schneller. In einer Zeit, in der permanente Veränderungen und eine ständig zunehmende Komplexität den Ton angeben, sind Unternehmen besonders gefordert. Gerade der Umstieg in die digitale Welt stellt für viele Unternehmen eine grosse Herausforderung dar.

Ein zukunftsfähiges Unternehmen:

  • ist offen für anstehende Veränderungen.
  • bereitet sich frühzeitig vor.
  • managt den Wandel proaktiv und vorausschauend.
  • unterliegt als „lernende Organisation“ einer kontinuierlichen Transformation, die aus innerer Entwicklung und nicht aus externem Druck hervorgeht.

Was bedeutet Change Management?

Change Management (auch Veränderungsmanagement) bezeichnet die fortlaufende Veränderung von Strategien, Systemen, Prozessen und Strukturen eines Unternehmens zur Anpassung an sich stetig wandelnde Umwelt- und Rahmenbedingungen und umfasst dabei alle Aspekte der Umsetzung.

Ziel ist das Management von Change-Prozessen, vom Ausgangszustand bis hin zum Zielzustand, unter Anwendung entsprechender Methoden und Instrumente. Damit Veränderungen erfolgreich umgesetzt werden können, ist es wichtig, die betroffenen Mitarbeiter zu motivieren, und sie in den Veränderungsprozess mit einzubinden. Führungskräfte und Change-Manager müssen entscheiden, welche Form der Einbeziehung sie wählen und welche Methoden der Einbindung sie im Veränderungsprozess einsetzen.

Die Hauptaufgaben sind dabei:

  • Gezielt, aktiv und wirkungsvoll  in die Anpassungsprozesse eingreifen.
  • Zusammenfassung aller Massnahmen und Aufgaben, die eine nachhaltige Veränderung bewirken.
  • Einzelschritte strategisch sinnvoll planen, steuern, kontrollieren und allenfalls optimieren.

Change Management ist:

  • zeitlich beschränkt und gilt einem ganz bestimmten Ziel.
  • „von oben“ gesteuert (Prozess).
  • ganzheitlich und bezieht sich auf verschiedene Bereiche wie Ziele, Strategien, Geschäftsprozesse, Menschen, Mentalitäten.

Change Management Modelle – die verschiedenen Phasen im Veränderungsprozess

Einfaches 3-Phasen-Model

In den 1940iger Jahren hat der Psychologe Kurt Lewin ein einfaches 3-Phasen Modell für soziale Veränderungen von Organisationen und Gesellschaften entwickelt. Dieses Modell findet heute überall Anwendung, wo Veränderungen stattfinden – so auch in Unternehmen und Projekten.

Veränderungen in Gruppen oder Organisationen erfolgen in drei Phasen:
1 Auflockern (Auftauen)
2 Hinüberleiten (Bewegen, Ändern, den Status quo verlassen)
3 Verfestigen (Einfrieren, Neustabilisieren)

Der Nachteil dieses Modells ist, dass es in den meisten Unternehmen und Märkten kaum noch eine Phase der Verfestigung gibt. Viele befinden sich dauerhaft innerhalb eines Veränderungsprozesses und Change Management ist zum festen Teil der Unternehmenskultur geworden.

Weiterentwickeltes 8-Phasen-Modell

Das Change Management Modell von Professor John P. Kotter ist sehr populär. Sowohl in der Forschung als auch innerhalb der strategischen Unternehmensführung ist dieses Modell ein bekanntes Prinzip.

Der wesentliche Unterschied zum Modell von Lewin besteht darin, dass es neben der Betrachtung der Organisation ebenso dessen Umwelt involviert.

Die hier identifizierten acht Phasen des Veränderungsmanagements gelten auch heute noch als erfolgskritische Bestandteile dieses Prozesses:
1 Dringlichkeit hervorrufen
2 Führungsteam aufbauen
3 Vision und Strategie entwickeln
4 Vision kommunizieren
5 Mitarbeiter befähigen, Hindernisse aus dem Weg räumen
6 Kurzfristige Ziele und Erfolge aufzeigen, visualisieren
7 Veränderungen weiter vorantreiben
8 Erreichte Veränderungen in der Unternehmenskultur verankern

Laut Kotter muss eine Organisation für einen erfolgreichen Wandel alle Schritte dieses Modells durchlaufen.

Change Management heute – woher weiss ich, wann eine Veränderung notwendig ist?

Heute bezieht sich Change Management immer seltener auf die gesamte Organisation, sondern es finden in den Teilbereichen jeweils eigene Change Management Prozesse statt. Daraus ergeben sich immer kleinere zeitliche Pausen zwischen Veränderungsprozessen.

Es kann viele Anlässe und Auslöser für Change-Management geben. Change-Projekte werden initiiert, wenn das Unternehmen:

  • einen strategischen Wendepunkt erreicht hat, z.B. bei Eintritt in neue Märkte oder bei der Ansprache von neuen Zielgruppen.
  • innovativ ist.
  • neue Technologien einführt.
  • Kosten sparen muss.
  • plötzlich starken Wettbewerb erlebt.
  • einen Kulturwandel braucht.

Veränderungsbedarf

entsteht in ganz unterschiedlichen Bereichen eines Unternehmens, deshalb sollten Sie natürlich wissen, in welchen Teilbereichen der grösste Bedarf für notwendige Veränderungen zu finden ist. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, dass ein Prozess, eine Strategie oder ein Produkt nicht bei der entsprechenden Zielgruppe ankommt, können dies jedoch nicht quantitativ oder qualitativ belegen.
Um diese Unsicherheit zu beseitigen, bietet es sich beispielsweise an, eine Online-Umfrage zu erstellen und der Zielgruppe ganz gezielt Fragen zu den aufgestellten Thesen zu stellen.
Wie Sie eine gute Online-Umfrage erstellen können und damit Ihr Change Management unterstützen, lesen Sie hier.

Messen Sie mit Survalyzer den Veränderungsprozess und schaffen Sie Vertrauen

Auch wenn man alle Punkte beachtet und vorher den Bedarf genau ermittelt hat, ist dies noch kein Garant dafür, dass das Change Management auch erfolgreich ist.

Ein massgeblicher Erfolgsfaktor für das Change Management ist das Einbeziehen der Stakeholder (entsprechende Interessensgruppen wie Aktionäre, Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, etc.) und das damit verbundene Vermitteln von Sicherheit.

Nutzen Sie die Methode der Marktforschung zur Messung des Veränderungsprozesses mithilfe von periodischen oder automatischen Online-Befragungen der verschiedenen Stakeholder und informieren Sie dabei automatisch und direkt die zuständigen Personen, um Massnahmen zur Gegensteuerung zu ergreifen.

Lesen Sie hier, welche Möglichkeiten Survalyzer bietet, um eine erfolgreiche Online-Befragung zu erstellen.

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