Fragebogen – Erfolgreich erstellen dank wichtiger Grundkenntnisse

Fragebogen – Erfolgreich erstellen dank wichtiger Grundkenntnisse

Sie möchten die wichtigsten Grundlagen zur erfolgreichen Erstellung eines Fragebogens erfahren? Dann ist dieser Blog genau das Richtige für Sie.

Was versteht man unter einem Fragebogen?

Ein Fragebogen (oder auch Survey genannt) ist, unabhängig von der Form (online, Papier) ein Instrument zur Datenerhebung, welches vorwiegend in der Sozialforschung eingesetzt wird. Es werden damit soziale und politische Meinungen, Einstellungen und Interessen gesammelt und erfasst.

Was die Erstellung und Durchführung betrifft, ist der Fragebogen im Vergleich zu einem Interview weniger aufwändig; wodurch eine grössere Anzahl Teilnehmer erreicht werden kann. In Bezug auf die Komplexität von Surveys bestehen keine Grenzen. Dabei unterscheidet man Fragebögen mit einfachen Fragen und standardisierte Fragebögen, welche auf bestimmten Testmethoden basieren.

Die Qualitätskriterien eines Fragebogens

Wie bei allen Themen und Instrumenten der Forschung existieren auch für den Fragebogen bestimmte Gütekriterien:

  • Objektivität: Eine Forschung ist objektiv, wenn keine ungewollten Einflüsse durch involvierte Personen entstehen. Die Befragungsbedingungen für die Teilnehmer sollten also entsprechend standardisiert sein. Ausserdem sollte der Fragebogen so aufgebaut sein, dass verschiedene Marktforscher zu den gleichen Ergebnissen kommen bei der Auswertung.
  • Reliabilität: Die Reliabilität bezieht sich darauf, ob deine Forschung bei wiederholter Durchführung zuverlässige Ergebnisse liefert, bzw. dein Fragebogen immer wieder reproduziert werden kann. Grundvoraussetzung für die Zuverlässigkeit ist die Objektivität.
  • Validität: Ein Fragenbogen ist nur dann valide, wenn er tatsächlich das misst, was er messen soll und somit glaubwürdige Ergebnisse liefert, zum Beispiel führt die Voreingenommenheit von Teilnehmern zu nicht repräsentativen Ergebnissen. Objektivität und Reliabilität sind die Voraussetzungen für valide Fragbögen.

Neben diesen Kriterien spielen Aspekte wie Akzeptanz durch den Befragten und die Wirtschaftlichkeit (Handhabbarkeit, Durchführungszeit) ebenfalls eine zentrale Rolle.

Die Vorteile einer Online-Umfrage

Online-Befragungen sind nicht umsonst die derzeit beliebteste Befragungsmethode, denn sie bieten gegenüber alternativen Methoden entscheidende Vorteile:

  • Geringe Kosten
  • Geringer Zeitaufwand
  • Hohe Reichweite
  • Keine Beeinflussung durch einen Interviewer (Interviewer-Effekt)
  • Möglichkeit der Einbindung von zusätzlichen Informationen wie z.B. Bildern

Welche Arten von Fragebögen gibt es?

Der Begriff „Fragebogen“ ist sehr allgemein, grundsätzlich lassen sich jedoch die folgenden Typen unterscheiden:

  1. Ad-hoc Liste von Fragen: Fragebogen enthält Fragen, die für den Augenblick passen und wird angewendet, wenn Ergebnisse sofort benötigt werden. Eine Ad-hoc-Studie ist eine Marktforschungsstudie, die ein aktuell auftretendes Problem untersucht. Die Daten werden nur ein einziges Mal gesammelt. Die Fragestellung ist für einen längeren Untersuchungszeitraum nicht vorgesehen.
  2. Teilstandardisierter Fragebogen: Die Fragen sind hier einheitlich formuliert, aber die Reihenfolge und Antwortmöglichkeiten sind überwiegend frei gestaltet, der Befragte kann also frei antworten.
  3. Standardisierter Fragebogen: Bei einer standardisierten Befragung ist der Rahmen fest vorgegeben. Für alle Teilnehmenden müssen Struktur sowie Inhalt zwingend gleich sein. Es werden dafür geschlossene Fragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten (Multiple Choice) eingesetzt. In kurzer Zeit können so zahlreiche Informationen und Daten gesammelt werden.
  4. Normierter Fragebogen: Bei dieser Art des Fragebogens liegen bereits umfangreiche empirische Ergebnisse aus beispielsweise bevölkerungsrepräsentativen Studien vor, sodass eine besonders gute statistische Vergleichbarkeit vorliegt.

Effiziente Fragebögen entwerfen

Für den Entwurf effizienter Fragebögen ist der Blick fürs Detail von Vorteil.

Folgende Punkte sollten Sie für den Entwurf berücksichtigen:

  • Kennen Sie Ihre Zielgruppe – definieren Sie Ihre Fragen mit dem Bewusstsein und der Absicht, dass Ihre Zielgruppe Ihnen dabei hilft, die benötigten Daten zu erfassen.
  • Setzen Sie ein klares Ziel – entscheiden Sie, was Sie erfahren müssen und wie Sie die erhobenen Daten verwenden werden.
  • Planen Sie Ihre Fragen – Techniken wie Mind-Mapping und Brainstorming helfen Ihnen dabei, spezifische Fragen zu definieren.
  • Richtig definieren – definieren Sie möglichst kurze und einfache Fragen und Antwortoptionen.

Je nach Ziel der sollte Ihr Fragebogen folgende Fragetypen enthalten:

Geschlossene Fragen / Auswahlfragen

  • Hier werden konkrete Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Die Beantwortung erfolgt schnell und mühelos. Die Resultate lassen sich leicht auswerten und zusammenfassen.

Offene Fragen

  • Hier werden keine Antworten vorgegeben. Dem Teilnehmer wird die Gelegenheit geboten, Feedback zu bestimmten und Erfahrungen oder Erwartungen zu erfassen.

Demografische Fragen

  • Hier werden Fragen zur Person gestellt, welche dazu dienen, Informationen über den Hintergrund der Teilnehmer herauszufinden. Mithilfe demografischer Fragen werden beispielsweise Zielgruppen näher eingegrenzt.

Im Survalyzer Umfrage-Tool können Sie zwischen diversen Fragetypen wählen. Bei jedem Fragetyp steht Ihnen sowohl im Fragetext als auch bei den Antwortoptionen der Rich-Text- Editor zur Verfügung, um Bilder, Tabellen und Listen ohne Programmierkenntnisse hinzuzufügen.

Den Fragebogen richtig gestalten

Beim Fragebogendesign lässt sich von einer „Wissenschaft für sich“ sprechen. Eine gute Fragebogengestaltung ist wichtig, damit eine Umfrage aussagekräftige Daten liefert. Das Thema Design ist für Ihre Rücklauf- und Abbruchquote, sowie für Ihr Image und die Aussenwirkung von entscheidender Bedeutung. Sie möchten Ihren Kunden ja ein bestimmtes Bild von sich übermitteln.

Ein brauchbarer Fragebogen sollte einer ganzen Reihe von Ansprüchen zu genügen:

  • Er sollte die Fragen klar und unmissverständlich formulieren.
  • Seine Handhabung sollte leicht fallen (es bedarf also keiner „Betriebsanleitung“, die die Teilnahmebereitschaft an einer Befragung radikal reduziert).
  • Die Struktur der Fragen sollte einer inneren Logik folgen.
  • Die Antwortvorgaben sollten dem Inhalt angemessen sein und sich zur Erreichung der Befragungsziele für die spätere Auswertung eignen.

Eine Umfrage ist auch immer eine Visitenkarte Ihres Unternehmens. Mit Survalyzer können Sie an das Firmendesign angepasste Fragebögen erstellen.

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Die Erstellung eines Online-Fragebogens kann mit Survalyzer sehr einfach und schnell realisiert werden. Dabei können die verschiedenen Arten von Fragebogen auch kombiniert angewendet werden.

Egal ob unterschiedliche Fragetypen, Filtermöglichkeiten, Fragebogen im Firmenlook oder in mehreren Sprachen – Survalyzer bietet Ihnen DIE Lösung für Ihre Befragung!

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