Hinter dem Produkt

Lernen Sie die Menschen hinter Survalyzer kennen und entdecken Sie die Geschichten, Erfahrungen und Perspektiven, die das Unternehmen prägen. In diesem Artikel geben Teammitglieder persönliche Einblicke in ihre Rollen, Herausforderungen und ihre Motivation, Survalyzer jeden Tag weiterzuentwickeln.
Lesezeit 17 Min.
Melanie Vultorius
Behind the Product

Entdecke die Menschen hinter Survalyzer

Wir haben viele Teammitglieder interviewt, damit du eine andere Seite von Survalyzer kennenlernst. In den letzten 20 Jahren hat sich das Team auf viele Arten verändert. Einige sind weitergezogen, andere sind noch immer hier, und neue Gesichter sind dazugekommen. Jede und jeder bringt etwas Wertvolles mit.

Hier ist die «Side B» derjenigen, die jeden Tag daran arbeiten, Survalyzer weiter wachsen zu lassen.

Bartosz Moszczenski - Product Manager

  • Was begeistert dich an Survalyzer als Produkt am meisten?
    Am spannendsten finde ich die Flexibilitaet unseres Produkts. Es bietet sehr viele Moeglichkeiten. Einerseits ueber eine intuitive Benutzeroberflaeche, andererseits durch weitergehende Anpassungen mit Low-Code-Loesungen fuer fortgeschrittene Nutzer. Aus Entwicklungssicht begeistert mich auch, wie sauber die Back-End- und Front-End-Bausteine aufgebaut sind. Das macht es schnell und einfach, die Plattform um neue Funktionen zu erweitern.

  • Welche Funktion hat deiner Meinung nach veraendert, wie Menschen Survalyzer wahrnehmen?
    Das ist fuer mich ganz klar der Dashboard Builder, den wir vor etwa drei Jahren eingefuehrt haben. Davor wurde Survalyzer vor allem mit Umfrageerstellung, Distribution und grundlegender Analyse verbunden. Fuer weitergehende Analysen oder Echtzeit-Dashboards nutzten viele externe Tools wie Excel oder Power BI. Mit dem Dashboard Builder stehen diese Moeglichkeiten direkt in Survalyzer zur Verfuegung. Das vereinfacht nicht nur den Workflow, sondern positioniert Survalyzer auch als Alternative zu Tools wie Power BI im Marktforschungskontext, ohne komplexe Integrationen oder Entwicklungsaufwand.

  • Auf welche Produktentscheidung bist du besonders stolz?
    Besonders stolz bin ich auf die fruehe Einfuehrung der KI-Analyse offener Kommentare. Die erste Version unserer KI-Textanalyse haben wir vor etwa zwei Jahren gelauncht und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Diese Funktion beschleunigt die Auswertung qualitativen Feedbacks deutlich und hilft Nutzern, Themen, Kernaussagen und Stimmungen schnell zu verstehen, ohne jede einzelne Antwort manuell lesen zu muessen.

  • Welche Art von Nutzerfeedback schaetzt du besonders, auch wenn es kritisch ist?
    Fuer mich ist kein Feedback schwierig. Kritisches Feedback ist oft sogar das wertvollste, weil es konkrete Verbesserungsmoeglichkeiten aufzeigt. Am hilfreichsten ist es, wenn Nutzer ein klares Problem in einem konkreten Szenario beschreiben. Anstatt direkt eine Loesung vorzuschlagen, erklaeren sie, was sie erreichen wollen und warum das mit dem aktuellen Setup nicht oder nur umstaendlich moeglich ist. Genau dieses Feedback gibt tiefe Einblicke in reale Nutzerbeduerfnisse und hilft, sinnvolle Produktverbesserungen abzuleiten.

  • Wie hat deine Arbeit bei Survalyzer deine Sicht auf Technologie veraendert?
    Meine Perspektive hat sich stark veraendert. Vor Survalyzer habe ich als Product Manager gearbeitet und mich vor allem auf Nutzeranforderungen konzentriert, oft ohne tief in technische Details einzusteigen. Survalyzer hat jedoch eine sehr stark engineering-getriebene Kultur. Bei uns arbeiten nicht nur Entwickler und Product Manager mit APIs, sondern auch Customer Success und Sales. Das hat meine technischen Faehigkeiten deutlich erweitert. Heute kann ich viele Ziele eigenstaendig umsetzen, zum Beispiel Prototypen mit unseren APIs bauen oder sehr detailreiche Diskussionen mit Entwicklern zu Loesungsdesign und Umsetzung fuehren.

  • Gab es einen Moment, in dem du dachtest: Ich habe keine Ahnung, wie wir das umsetzen sollen?
    Ja, solche Momente gibt es natuerglich. Ein aktuelles Beispiel war ein Gespraech mit dem Sales-Team ueber einen potenziellen Kunden, der von einer anderen Loesung wechseln wollte. Deren Dashboards funktionierten grundsaetzlich anders als unser Reporting-Ansatz. Anfangs hatte ich wirklich keine Idee, wie wir das abbilden koennten. Nach einer genaueren Analyse, mit Fokus auf das eigentliche Ziel des Kunden, und der Uebersetzung dieses Ziels in unser Reporting-Modell, haben wir jedoch eine moegliche Loesung gefunden. Solche Situationen sind nicht alltäglich, aber es ist ganz normal, sich zunaechst festgefahren zu fuehlen, bevor sich ein Weg nach vorne zeigt.

  • Was wird deiner Meinung nach die naechste grosse Herausforderung fuer Survalyzer sein?
    Die groesste Herausforderung wird darin liegen, Wachstum, Intuitivitaet und Geschwindigkeit in Einklang zu bringen, sowohl auf Produkt- als auch auf Organisationsebene. Auf Produktebene wollen wir die Kernwerte von Survalyzer bewahren: Flexibilitaet und eine intuitive Nutzererfahrung. Mit zunehmendem Funktionsumfang muessen wir sicherstellen, dass die Plattform einfach bedienbar bleibt, ohne an Leistungsfaehigkeit zu verlieren. Auf organisatorischer Ebene bringt Wachstum neue Herausforderungen mit sich, etwa in Prozessen, Kommunikation und der Abstimmung groesserer Teams. Beide Ebenen gut zu managen, wird entscheidend fuer unseren langfristigen Erfolg sein.

Christian Hyka - CEO

  • Wenn du auf die letzten 20 Jahre zurückblickst – hättest du dir jemals vorstellen können, dass Survalyzer einmal das wird, was es heute ist?
    Als junger Mann konnte ich mir nicht einmal einen Zeitraum von 20 Jahren vorstellen.

  • Was hat dich am meisten überrascht, als du das Unternehmen geführt hast?
    Wie weit man kommen kann, wenn man beharrlich bleibt.

  • Welches Prinzip oder welcher Grundsatz hat sich für dich als CEO nie verändert?
    Aus einer Not eine Tugend machen. Es klingt auf Deutsch einfach besser: Mach aus einer Not eine Tugend.

  • Wenn du Survalyzer in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
    Ich bin offen und ehrlich: Bei dieser Frage habe ich mir von ChatGPT helfen lassen.
    Das war die Antwort:
    Wenn Survalyzer eine Person wäre, dann wäre sie:

    • Verlässlich – wegen des starken Fokus auf Datenschutz und Compliance.

    • Analytisch – weil sie komplexe Daten in klare Erkenntnisse verwandelt.

    • Anpassungsfähig – da sie flexibel viele Branchen und Anwendungsfälle bedient.

  • Auf welchen Teil unserer Unternehmenskultur bist du am stolzesten?
    Auf unsere Beharrlichkeit. Siehe vorherige Frage und Antwort – ChatGPT hat diesen Begriff nicht direkt erkannt, aber Anpassungsfähigkeit kommt dem sehr nahe.

  • Gibt es ein Thema, das dich unendlich fasziniert – auch ausserhalb der Arbeit?
    Egal, wohin man schaut, im Leben tauchen immer Widersprüche auf. Zum Beispiel: Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Wie wir mit solchen Widersprüchen umgehen, ist ein unglaublich spannendes Thema, das ich unbedingt besser verstehen möchte.

  • Gibt es eine Geschichte aus den Anfangszeiten, die dich heute noch zum Schmunzeln (oder Kopfschütteln) bringt?
    Die Übergabe von meinem ersten Chef, Ronald Zwartkruis, an mich war gespickt mit spannenden Anekdoten. Es waren sogar Privatdetektive im Spiel. Leider kann ich hier nicht mehr dazu sagen – aber privat erzähle ich dir die Geschichte gerne.

  • Wie lädst du ausserhalb deiner Rolle als CEO neue Energie auf?
    Schlaf, Sport, Familie – und Techno-Raves.

Andreas Schröder - Project Manager/Customer Success Team

  • Du gehörst zu den langjährigsten Mitgliedern von Survalyzer. Wann hast du angefangen und wie erinnerst du dich an die Anfänge des Unternehmens?
    Als ich im Sommer 2011 anfing hier zu arbeiten, hiess die Firma noch NetQuestionnaires Schweiz. Unser Umfrageprodukt war der Collector, eine von der damaligen Muttergesellschaft in den Niederlanden lizenzierte Software, die wir im deutschsprachigen Raum vertrieben. Mit der Software Compass unternahmen wir aber auch erste eigene Programmierschritte in Richtung Online-Datenauswertung. Am Standort Zürich waren wir damals vier Mitarbeiter. Ein typisches Start-Up-Unternehmen, würde ich sagen. Die Reise war gestartet, aber es war noch offen, wohin sie führen wird.

  • Erinnerst du dich noch an deinen ersten Eindruck, als du bei Survalyzer angefangen hast?
    Das recht kleine Büro wirkte zuweilen wie eine Werkstatt. Die Server waren schon immer in professionell betriebenen Rechenzentren angemietet. Es gab aber allerlei Hardware, z.B. zwei Dutzend Tablets für Offline-Befragungen mit Interviewern, die wir immer wieder für den Einsatz vorbereiten mussten.

  • Wenn du zurückblickst: Was war die grösste Veränderung, die du im Unternehmen erlebt hast?
    Der Wandel von einem Start-Up, also einem Fragezeichen, zu einer professionellen Firma, also einem Ausrufezeichen. Aufgaben und Arbeitsabläufe wurden klar strukturiert und intern dokumentiert. Mussten anfangs die Mitarbeiter noch Allrounder sein, sind es heute Spezialisten, die in verschiedenen Teams zusammenarbeiten. Dieser Wandel führte schlussendlich auch zur erfolgreichen ISO-Zertifizierung, einem Gütesiegel, das nicht nur nach aussen wirkt, sondern vor allem intern sichtbar ist.

  • Was ist die grösste Herausforderung, der du dich im Alltag bei der Umsetzung von Kundenprojekten stellst?
    Wenn Dinge nicht rechtzeitig oder nicht vollständig gemäss Projektplan geliefert werden, muss improvisiert werden. Das führt in aller Regel zu Mehrarbeit bei kleiner werdendem Zeitrahmen und ist der Nährboden für Fehler. Hierbei gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren, keine Hektik und keinen Stress aufkommen zu lassen.

  • Wenn du eine Sache nennen müsstest, auf die du bei Survalyzer besonders stolz bist – welche wäre das?
    Unser Anspruch ist schon immer gewesen, den Kunden einen echten Mehrwert zu bieten. Die Software muss die Bedürfnisse der Nutzer rundum abdecken und dabei intuitiv bedienbar sein, der Support muss zeitnah Lösungen bereitstellen, usw. In der Imagestudie von marktforschung.de, die alle paar Jahre durchgeführt wird, wurde Survalyzer von seinen Nutzern wiederholt zu den besten Anbietern auserkoren. An diesem Erfolg mitgewirkt zu haben und auch weiterhin eine Spitzenposition zu halten, erfüllt mich mit Stolz.

  • Wenn dich jemand einen Tag lang begleiten würde, was würde ihn an deiner Arbeit am meisten überraschen?
    Neben der eigentlichen Projektarbeit unterstütze ich die Kollegen in den verschiedenen Teams, das Support-Team mit Datenbank-Recherchen und forensischer Datenanalyse, das Produkt-Team mit Konzept-Ideen im methodischen Bereich, das Entwickler-Team mit UI-Übersetzungen, usw. Ich bin nicht nur Anwender unserer Produkte sondern auch Mitgestalter und Programmierer. Das umfangreiche Wissen weit über den Tellerrand der Projektarbeit hinaus ist dann auch hilfreich für Lösungen bei komplizierten Projektanforderungen.

  • Was sollten deiner Meinung nach mehr Menschen über Projektmanagement verstehen?
    Die fachlichen Projektentscheider beim Kunden und die Umsetzungsentscheider bei uns benötigen möglichst viele Detailinformationen von der jeweils anderen Seite. Was kann unsere Software und wo ist mit Einschränkungen zu rechnen, was sind die unbedingten Must-haves beim Kunden und was kann auch in einer abgeänderten Art und Weise umgesetzt werden. Ein frühzeitiger intensiver Austausch zu den inhaltlichen Anforderungen und den Umsetzungsmöglichkeiten ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Projektarbeit.

  • Wie schaltest du ab und findest Ausgleich, wenn du gerade keine Projekte managst?
    Den Ausgleich zur Büroarbeit finde ich in sportlichen Aktivitäten als Spieler in einer und als Schiedsrichter in einer zweiten Sportart. Wann immer Zeit ist, bin ich in meinem Lieblingskanton Tessin, wo ich die Natur und kulturelle Angebote geniesse.

Alexander Kucherenko - CTO

  • Wenn du dir die heutige Technik von Survalyzer anschaust – was macht dich stolz?
    Dass sie genau so funktioniert, wie wir es uns immer erträumt haben. Früher hiess es „bitte nicht anfassen, das könnte kaputtgehen“, heute ist es „klar, starte einfach einen weiteren Service, kein Problem“. Die Technologie ist modern, schnell, skalierbar und – am wichtigsten – macht Spass bei der Arbeit.

  • Gibt es Anekdoten aus deinen ersten Tagen als CTO?
    In meiner ersten Woche als CTO habe ich das Backlog geöffnet und gedacht: „Wow… das ist wie ein geerbter Estrich – voller Überraschungen, meist verstaubt.“ Heute fühlt es sich mehr wie eine gut sortierte Werkzeugkiste an.

  • Hast du eine persönliche „Tech-Philosophie“ oder ein Motto, nach dem du lebst?
    Keep it simple. Wenn es zu kompliziert ist, hast du wahrscheinlich noch nicht die richtige Lösung gefunden.

  • Gibt es etwas, das dein Team vermutlich nicht weiss, was du an ihnen besonders schätzt?
    Dass sie immer weiter vorwärts machen, auch wenn ich während der Planung noch „eine kleine Zusatzfunktion“ reinschiebe. Und dass sie trotzdem noch über meine Witze lachen.

  • Wie gehst du vor, wenn du bei einem komplexen Problem an eine Wand stösst?
    Zurücktreten, durchatmen, vielleicht eine Runde um den Block laufen. Probleme werden selten kleiner, wenn man sie ständig anstarrt – ausser im Debugger, da gilt: noch genauer hinschauen.

  • Wie würdest du die Entwicklung von Survalyzer aus technologischer Sicht beschreiben?
    Vom monolithischen Old-Stack-Koloss zu einer schlanken, serviceorientierten Plattform mit modernem .NET auf Azure im Backend und Angular im Frontend. Es ist wie der Sprung vom Klapphandy zum Spitzen-Smartphone – ohne alle Kontakte zu verlieren.

  • Wie lädst du deine Batterien ausserhalb der digitalen Welt auf?
    Familienzeit, Autofahren, Outdoor-Aktivitäten – und ab und zu einfach mal gar nichts tun. (Sehr empfehlenswert!)

  • Was möchtest du unbedingt noch lernen?
    Mehr über KI und Machine Learning – ich bin ziemlich sicher, dass sie eines Tages bei unseren Stand-ups dabei sein werden.

Giovanni Bonomi - UX Expert

  • Erinnerst du dich an deinen ersten Eindruck von Survalyzer, als Nutzer oder als Designer?
    Ich bin vor fast 10 Jahren zu Survalyzer gekommen, damals arbeiteten wir noch mit zwei getrennten Anwendungen. Die erste Version von Survalyzer war gerade gestartet, und ich wurde eingestellt, um das zu unterstützen, was wir heute „Survalyzer Classic“ nennen. Ich fand die Software schon bei der ersten Einschätzung sehr intuitiv. Am meisten beeindruckt hat mich jedoch die Unternehmenskultur. Von Anfang an habe ich eine offene und freundliche Atmosphäre erlebt, mit Kolleginnen und Kollegen, die immer offen für neue Ideen waren. Alle arbeiteten mit einem gemeinsamen Ziel – und dieser Spirit ist bis heute lebendig.

  • Du gehörst zu den dienstältesten Mitgliedern von Survalyzer. Kannst du uns etwas über deinen Weg zu deiner heutigen Rolle erzählen?
    Ich habe bei Survalyzer damit begonnen, Andreas bei applikationsbezogenen Aufgaben zu unterstützen. Damals war das Support-Team noch sehr klein. Dank meines Hintergrunds in Webentwicklung habe ich auch kundenspezifische Umfrage-Layouts erstellt. Mit der Zeit bekam ich die Chance, meine Fähigkeiten zu erweitern. Mit Unterstützung des Unternehmens konnte ich in die Rolle als UX Designer/Engineer wechseln, in der ich heute mein volles Wissen einsetze, um die User Experience mitzugestalten.

  • Gibt es ein Feature oder ein Interface-Element, auf das du besonders stolz bist – und warum?
    Eines meiner ersten grossen Projekte war der Übergang von „Survalyzer Classic“ zur modernen Anwendung, die wir heute nutzen. Gemeinsam mit unserem CEO und einem externen Partner habe ich den „Wizard“ eingeführt. Dieses Feature bricht komplexe Prozesse in einfache Schritte herunter und verbessert so die Benutzerfreundlichkeit in anspruchsvollen Szenarien. Darauf bin ich besonders stolz. Ein weiteres Highlight ist das anstehende Redesign der Anwendung. Nach mehr als zehn Jahren war es Zeit für ein Refresh. Ich bin stolz auf das gesamte Team, das diese Transformation möglich gemacht hat. Viele Elemente, die man in unserer Anwendung sieht, sind das Ergebnis gemeinsamer Arbeit – wir diskutieren Ideen gründlich, denken den gesamten User Journey durch und setzen es zusammen um. Das ist wirklich eine Teamleistung.

  • Gab es ein Projekt, das besonders herausfordernd war?
    Eines der herausforderndsten Projekte war die Entwicklung des Dashboard Builders. Es ist ein leistungsstarkes und flexibles Tool, aber diese Flexibilität bringt auch eine hohe Komplexität mit sich. Ab einem gewissen Punkt wird es schwierig, diese Komplexität zu verbergen. Deshalb eignet sich das Tool eher für fortgeschrittene Dashboards als für schnelles, alltägliches Reporting. Zum Glück haben wir jetzt den Expert Report Wizard, der die Möglichkeiten des Dashboard Builders mit der Einfachheit eines Basisberichts kombiniert. Ein gutes Beispiel dafür, wie wir uns weiterentwickelt haben, um die Bedürfnisse der Nutzer besser zu erfüllen.

  • Welche Frage stellst du dir immer, bevor du eine UX-Entscheidung freigibst?
    Wir versuchen immer, uns in die Nutzer hineinzuversetzen – eine anspruchsvolle, aber machbare Aufgabe, gerade mit dem wertvollen Feedback unserer Kunden. Wir fragen uns: Was möchte der Nutzer erreichen? Kann er es ohne zusätzliche Hilfe tun? Verbessert dieses Feature die Usability und reduziert Reibung? Don Norman hat einmal gesagt: „Gutes Design fällt viel weniger auf als schlechtes Design, weil gutes Design unsere Bedürfnisse so gut erfüllt, dass es unsichtbar wirkt.“ Wenn unsere Kunden keine Designfehler bemerken, dann haben wir gute Arbeit geleistet.

  • Rückblickend, was würdest du sagen, war die bedeutendste Veränderung der Software in den letzten 10 (oder 20) Jahren?
    Die wichtigste Veränderung war sicher die Entscheidung, „Survalyzer Classic“ abzulösen. Das war ein mutiger und riskanter Schritt, aber er hat sich ausgezahlt. Die neue Plattform hat die Performance deutlich verbessert und die Basis für Survalyzer Enterprise gelegt.

  • Gab es etwas im Designprozess, das schwierig war, sich am Ende aber gelohnt hat?
    In gewisser Weise bringt jeder Tag neue Herausforderungen – besonders, wenn man „Schwierigkeit“ als den ständigen Anspruch auf Exzellenz versteht. Eine der grössten Aufgaben war das Redesign der Anwendung. Es ist nicht nur ein optisches Update, sondern wir bauen das UI neu auf, um es modernen Standards anzupassen und den innovativen Geist unseres Unternehmens widerzuspiegeln. Unser Ziel ist es immer, die tägliche Erfahrung unserer Nutzer zu verbessern – auch durch solche Veränderungen im Hintergrund.

Jurre Fledderus - Head of Customer Success

  • Erinnerst du dich noch an deine ersten Tage im Customer-Success-Team von Survalyzer?
    Ich wurde in Zürich sehr herzlich empfangen, und nach zwei Wochen begann meine Zeit in Utrecht. In den Anfangstagen gab es noch kein dediziertes Customer-Success-Team: Es gab ein Support-Postfach, und die Onboarding-Prozesse hatten noch Potenzial zur Optimierung. Wir waren eine kleine Gruppe, die hauptsächlich an der Erfahrung arbeitete – mit der Chance, neue Richtlinien zu definieren. Es war eine tolle Reise, die Software, das Team und die Prozesse zu dem strukturierten, kundenorientierten Ansatz wachsen zu sehen, den wir heute haben.

  • Was war die grösste Herausforderung, als du deine Rolle übernommen hast?
    Survalyzer hatte bereits einen grossen Wissensschatz in den Teams, aber vieles davon war in einzelnen Bereichen verteilt. Die Herausforderung bestand darin, den Teamgeist zu stärken, damit dieses Wissen frei fliessen kann. Durch die Ausrichtung auf gemeinsame, kundenorientierte Ziele haben wir es geschafft, unseren Kund:innen ein reibungsloseres Onboarding, ein besseres Produkterlebnis und eine konsistente Reise vom ersten Kontakt bis zur ersten Feldarbeit und Analyse der Umfrage zu bieten.

  • Welche Art von Anfragen erhältst du am häufigsten?
    Oft bekommen wir Fragen, die mit «Das ist vielleicht eine dumme Frage…» beginnen – in Wirklichkeit sind das oft die besten. Manchmal führt ein frischer Blick zu Verbesserungen, die das Erlebnis für alle besser machen.

  • Was sollten alle Kund:innen über das Customer-Success-Team wissen?
    Dass wir hinter den Kulissen ein wunderbar vielfältiges Team sind – mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Hintergründen und Fähigkeiten, die uns gemeinsam stärker machen. In unserem Team gibt es mehrsprachige Problemlöser:innen, einen Dungeons-&-Dragons-Game-Master, erfahrene Projektmanager:innen, Onboarding-Spezialist:innen und technische Expert:innen, die komplette Umfrageportale erstellen. Manche kümmern sich um den täglichen Support, andere begleiten neue Kund:innen oder führen erweiterte Module ein, und wieder andere betreuen komplexe Umfrageprojekte. Diese Mischung sorgt dafür, dass wir jede Herausforderung mit Kreativität und Einblick angehen – und dass jede und jeder etwas beitragen kann.

  • Was bedeutet «Customer Success» für dich – über KPIs hinaus?
    Für mich bedeutet Customer Success, Lösungen zu finden, von denen Kund:innen gar nicht wussten, dass sie sie brauchen. Jedes Projekt beginnt mit einem gewünschten Ergebnis, aber der wahre Mehrwert entsteht, wenn wir verschiedene Perspektiven einbeziehen, Annahmen hinterfragen und das Ziel anpassen, sobald sich ein besserer Weg zeigt. Wir sind ein vertrauensvoller Sparringspartner, um noch bedeutungsvollere Ergebnisse zu erzielen.

  • Welche Fähigkeit, die du in deiner Rolle entwickelt hast, nutzt du auch ausserhalb der Arbeit?
    Ich habe gelernt, nicht davon auszugehen, dass ich alle Antworten habe. Stattdessen hinterfrage ich meine Annahmen und versuche, Herausforderungen aus der Sicht anderer zu betrachten. Selbst in Gesprächen mit Freund:innen habe ich festgestellt, dass es oft ein Problem hinter dem Problem gibt – und wenn man die richtigen Fragen stellt und verschiedene Perspektiven berücksichtigt, findet man die wertvollsten Erkenntnisse.

  • Worin ist das Customer-Success-Team aus deiner Sicht besonders stark?
    Wir sind besonders gut darin, Kund:innen schon beim allerersten Kick-off zu helfen, ihre Ziele zu klären, und die richtigen Fragen zu stellen, um einen klaren Plan zu entwickeln. Durch unsere Beratung und Alternativen befähigen wir sie, die Software selbstbewusst zu nutzen und gleichzeitig die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

  • Kannst du dich an besonders schwierige Fälle erinnern?
    Die schwierigsten Fälle sind oft Projekte, an denen mehrere Abteilungen und sogar externe Partner beteiligt sind – alle mit ihren eigenen Arbeitsweisen. Change Management kann komplex sein, besonders wenn nicht alle Parteien gleichzeitig zusammenkommen. Aber wenn man die Hürden überwindet und alle auf einen Nenner bringt, lohnen sich die Ergebnisse auf jeden Fall.

Robin Setzer - Senior Account Manager

  • Wie baust du persönlich Vertrauen zu Kund:innen auf?
    Ich höre aufmerksam zu, um wirklich zu verstehen – nicht nur, um zu antworten.

  • Abgesehen von dem Moment, in dem du einen Deal abschliesst – was motiviert dich in deiner Rolle am meisten?
    Wir lernen so viele verschiedene Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen kennen. Jedes hat seine eigenen Herausforderungen, und in den meisten Fällen können wir helfen und wirklich etwas bewirken.

  • Was ist aus deiner Sicht die stärkste Funktion von Survalyzer, die du in Kundengesprächen besonders hervorhebst?
    Ich weiss nicht, ob man es als einzelne Funktion bezeichnen kann, aber ich bin beeindruckt von der Benutzerfreundlichkeit unserer Lösung und davon, wie einfach es ist, komplexe Daten zu sammeln, zu analysieren und zu visualisieren. Ich habe mit vielen Tools gearbeitet, und meiner Meinung nach sind wir bei der Benutzerfreundlichkeit führend.

  • Was war das Überraschendste, das ein:e Kund:in je zu dir gesagt hat?
    In unserem ersten Online-Meeting wurde ich direkt in ihr Büro eingeladen. Damit hatte ich nicht gerechnet.

  • Welche Fähigkeit hast du seit deinem Start bei Survalyzer am meisten entwickelt? Ständiges Lernen. Alles ist schnelllebig, und alle Teams hinterfragen den Status quo. Das ist fantastisch für die Weiterentwicklung unserer Lösungen.

  • Welcher Teil deiner Persönlichkeit macht in dieser Rolle den grössten Unterschied? Empathie. Mich in die Lage der Kund:innen zu versetzen hilft mir, nicht nur zu verstehen, was sie fragen, sondern auch, warum es ihnen wichtig ist.

  • Was inspiriert oder lädt dich ausserhalb der Arbeit wieder auf? Naturfotografie. Ich schalte komplett ab, vergesse alles andere und geniesse einfach den Moment.

Autor

Melanie Vultorius

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